KLAR!-Region Pongau stellt sich vor

Die Auswirkungen des Klimawandels sind im Pongau als alpine Region mit starkem Fokus auf den Tourismus, bereits für viele Menschen spürbar geworden. Die klimatischen Veränderungen werden die Entwicklung der Region auch für die nächstfolgenden Generationen maßgeblich beeinflussen.

Seit dem Pariser Abkommen 2015 ist die Klimawandelanpassung neben dem Klimaschutz, die zweite Säule der internationalen Klimapolitik. Um die neuen Chancen, die durch den Klimawandel entstehen, zu nutzen oder die negativen Folgen zu minimieren und somit die hohe Lebensqualität in Österreich zu sichern, hat im Herbst 2016 der Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Ministerium für ein lebenswertes Österreich das europaweit führende Förderprogramm Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!) ins Leben gerufen, an dem 20 Regionen in Österreich beteiligt sind.

Die KLAR!-Region Pongau ist eine von diesen Modellregionen. Sie ist im Regionalverband Pongau eingebettet und wurde gemeinsam mit der LEADER Lebens.Wert.Pongau, initiiert.

Seit dem Frühjahr 2021 arbeiten nun bereits 74 KLAR!-Regionen aus ganz Österreich an der Anpassung an den Klimawandel. Konkret erarbeiten bis Jänner 2022 die 30 neuen KLAR!-Regionen ihre Konzepte zur Klimawandelanpassung.

KLAR-Modellregionen in Österreich: mehr erfahren!

Die „neue“ KLAR!-Region Pongau besteht aus den 13 Mitgliedsgemeinden Bad Hofgastein, Bischofshofen, Dorfgastein, Flachau, Großarl, Hüttau, Hüttschlag, Kleinarl, Pfarrwerfen, St. Martin am Tennengebirge, Wagrain, Werfen und Werfenweng. Zudem werden die weiteren 12 Gemeinden des Bezirks als „Observer-Gemeinden“ in die Aktivitäten des vorliegenden Programms eingebunden, sodass der gesamte Bezirk direkt und indirekt in die KLAR!-Pongau eingebettet ist. Die „Observer-Gemeinden“ sind demnach: Altenmarkt, Bad Gastein, Eben, Filzmoos, Forstau, Goldegg, Mühlbach am Hochkönig, Radstadt. St. Johann, St. Veit, Schwarzach und Untertauern. In vielen dieser Gemeinden wurden bereits Maßnahmen zum Klimaschutz gesetzt und man ist sich der Risiken aber auch der Chancen, die der Klimawandel mit sich bringen kann, bewusst

In den Gemeinden wurden bereits Maßnahmen hinsichtlich des Klimaschutzes gesetzt. Bis  Ende 2023 sollen durch die Umsetzung von elf Anpassungsmaßnahmen Chancen erkannt und neue Optionen genutzt werden, die der Klimawandel mit sich bringt. Die Schwerpunkte liegen hierbei in den Bereichen Tourismus, Mobilität sowie im Sektor Bauen und Wohnen.

Graphische Darstellung:
Terra Cognita, Claudia Schönegger KG,
TB für Raumplanung und angewandte Geographie

Die Maßnahmen
Regionales Anpassungskonzept